×

Kaderleute der Armee drücken in Chur bald die Schulbank

Kaderleute der Armee drücken in Chur bald die Schulbank

Die Fachhochschule Graubünden und die Armee bauen ihre Zusammenarbeit aus: mit einem neuen Zertifikat für Kaderleute. 

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Wirtschaft
Zusammenarbeit: Peter Candidus Stocker, ehemaliger Kommandant der Militärakademie der ETH Zürich (links), und Jürg Kessler, Rektor FH Graubünden, unterzeichnen den Vertrag.
Pressebild

Ab Februar 2022 können Armeeangehörige in Chur ein neues Weiterbildungsangebot besuchen. Gemäss einer Mitteilung bietet das Institut für Management und Weiterbildung (IMW) an der Fachhochschule Graubünden gemeinsam mit der Militärakademie der ETH Zürich neu das CAS-Zertifikat «Strategy with impact» an. Das Angebot richtet sich laut einer Medienmitteilung der FH Graubünden an höhere Stabsoffiziere, aber auch an Kadermitglieder von grossen Unternehmungen, Polizeimitarbeitende oder zivile Mitarbeitende aus dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport auf Kaderstufe. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehe die strategische Unternehmensführung.

Höhere Stabsoffiziere haben nicht selten auch zivile Aufgaben zu lösen, bei denen sie mit öffentlichen Ämtern oder zivilen Unternehmen in Kontakt stehen, heisst es in der Mitteilung weiter. Auf dieses Schnittstellenmanagements werde der Fokus des neuen Weiterbildungsangebots gelegt und so die Zusammenarbeit der Armee mit Verwaltungen, der Politik und der Öffentlichkeit vereinfacht. Zurzeit existiere kein vergleichbares Weiterbildungsangebot in der Schweizer Bildungslandschaft.

Süssli ist ein FH-Alumni

Das Institut für Weiterbildung und Management bietet seit vielen Jahren in Zusammenarbeit Lehrgänge für Militärangehörige an. 2007 wurde der erste Vertrag mit der Armee zur Generalstabsausbildung unterzeichnet. Seither werden den Militärangehörigen etwa Teile der Weiterbildungsstudiengänge Master of Advanced Studies (MAS) in Business Administration und Executive Master of Business Administration (EMBA) General Management angerechnet. Letzteres Angebot absolvierte auch der derzeitige Chef der Schweizer Armee, Thomas Süssli. (red)

Kommentieren

Kommentar senden