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Frontalkollision bei Unterterzen fordert Todesopfer

Frontalkollision bei Unterterzen fordert Todesopfer

Dienstagnacht, kurz vor 2.40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A3 zwischen Walenstadt und Murg, im Tunnel Quarten, eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Sattelschlepper ereignet.

Südostschweiz
vor 2 Wochen in
Polizeimeldungen

Der Verkehr auf der Autobahn A3 wurde vergangene Nacht aufgrund von Bauarbeiten auf der südlichen Fahrbahn Richtung Sargans auf der nördlichen Fahrbahn Richtung Zürich im Gegenverkehr geführt, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilt. Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte ein bislang nicht identifizierter Autofahrer mit seinem Auto aus unbekannten Gründen auf den Überholstreifen geraten sein. Dort prallte das Auto frontal gegen einen korrekt entgegenkommenden Sattelschlepper eines 32-jährigen Mannes.

Das Grossaufgebot an Rettungskräften, bestehend aus mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, des Rettungsdienstes, der Rega sowie der zuständigen Feuerwehr, konnte nur noch den Tod des Autofahrers feststellen. Er musste von der Feuerwehr aus dem stark beschädigten Auto geborgen werden. Der Autofahrer ist bislang noch nicht abschliessend identifiziert. Der Lastwagenchauffeur wurde beim Unfall leicht verletzt. Er wurde mit dem Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Autobahn A3 zwischen Flums und Murg war bis zur Bergung der Fahrzeuge gesperrt.

 

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Ich fahre diese Strecke fast täglich. Was ich bedenklich finde ist, dass der Verkehr in vier von fünf Fällen im Gegenverkehr geführt wird, ohne dass effektive Bauarbeiten stattfinden. Dass dies ständig zu unnötigem Stau führt ist das Eine; dass die Verkehrssicherheit dadurch unnötig beeinträchtigt wird, das (tragische) Andere.

Ich fahre diese Strecke, welche bei den aktuellen Bauarbeiten nachts regelmässig im Gegenverkehr geführt wird, oft. Jedes Mal fühle ich mich sehr unwohl dabei.
Es ist für mich fragwürdig, eine solche Hauptachse im Gegenverkehr zu führen. Frontalkollisionen sind aus meiner Sicht vorprogrammiert und werden offenbar in Kauf genommen.
Weiter erstaunt mich, dass um diese Nachtzeit Lastwagen unterwegs sind.
Ich dachte, in der Schweiz herrscht ein Nachtfahrverbot für solche Fahrzeuge, ausser sie erbringen dringende Transporte?
Somit überrascht mich dieser tödliche Verkehrsunfall nicht im Geringsten. Im Gegenteil; es war leider zu erwarten…

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