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Coronaimpfung in der Schule für Bündner Jugendliche

Coronaimpfung in der Schule für Bündner Jugendliche

Das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden plant eine Impfkampagne in Schulhäusern. Bereits Anfangs nächste Woche fährt ein mobiles Impfteam zur Stadtschule in Chur.

Agentur
sda
30.09.21 - 13:06 Uhr
Politik

Das mobile Impfteam fährt zur Stadtschule Chur und bietet dort freiwillige Coronaimpfungen für Kinder ab 12 Jahren an.

Die Stadtschule Chur verlangt für die Impfung eine Einverständniserklärung der Eltern. «Wir setzen uns dafür ein, dass das Thema in den Familien diskutiert wird und die Schulkinder eine Absichtserklärung der Eltern mitbringen», sagte Daniel Camenisch von der Kommunikationsstelle Coronavirus Graubünden auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Schulkinder brauchen rechtlich gesehen aber keine Einverständniserklärung der Eltern. Ein Kinderarzt im mobilen Impfteam Graubünden schätzt deshalb die Urteilsfähigkeit der Jugendlichen vor Ort ein. Eine mündliche Zu- oder Absage der Schülerinnen und Schüler reicht per Gesetz.

In seltenen Fällen hätten sich Eltern mit Fragen und Anregungen zur Kampagne an die Schulleitungen oder die Corona-Hotline gewandt, erklärte Camenisch weiter. Das Gesundheitsamt arbeite dahingehend eng mit den Schulen zusammen und versuche, alle Fragen zu beantworten. Man sei sich bewusst, dass dies ein sensibles Thema sei.

Künftig können die Schulen selber einen Antrag für das mobile Impfteam beim Kanton stellen. Gespritzt werden die beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna. Beide sind für Kinder ab 12 Jahren zugelassen.

Auch im Kanton Baselland können sich Kinder ab 12 Jahren künftig in den Schulen gegen Covid-19 impfen lassen. Die Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion will gemäss Mitteilung vom Donnerstag nach den Herbstferien Impfungen in den Schulhäusern anbieten. Die Behörden in Baselland haben beschlossen, dass unter 16-Jährige eine Einverständniserklärung der Eltern vorzeigen müssen.

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