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Bahnhofstrasse Landquart

Bahnhofstrasse Landquart

In den grösseren Städten Europas werden Häuser bepflanzt, Asphaltflächen aufgerissen und begrünt, Sträucher, Bäume und Hecken gepflanzt. Wasserläufe installiert um die immer heisseren Sommer für Mensch und Tier erträglicher zu machen. In Landquart wird die Bahnhofstrasse entgegen aller Einsicht vollständig zu asphaltiert und mit ausgemörtelten Steinplatten versiegelt. Wenn’s gut kommt, stehen letztendlich 10 Bäume in Betonwannen gepfercht in der Hitze und fragen nach Wasser.
Es gibt Baumaschinen, man nennt sie Trax, die haben hinten einen oder mehrere Krallen zum Aufreissen von Asphalt. Ich schlage vor, die bis heute neu erstellten Trottoirs zu schleifen und Hecken statt Parkplätze zu erstellen. Entlang der Bahnhofstrasse gibt es hunderte öffentlicher Parkplätze.
Stoppt den unsäglichen Blödsinn und begreift endlich, das die Natur uns solche Fehler nicht verzeiht.

Theo Hess
21. Juli 2021, 12:07:01
Leserbrief
Ort:
Landquart
Zum Artikel:
Begrünen von Strassen und Plätzen

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► "Pro...pheten aller Länder, vereinigt euch",
"Schwerter zu Pflugscharen",
und mit denen
reissen wir euch dann den A...sphalt auf.
► Den Rückbau der Strassen in GR (Renaturierung),
die Wohngebiete-Chlorophyllmaximierung (inklusive Fassadenbegrünung, fordere ich seit Jahren bzw. als Zusammenfassung meiner Anliegen: Edental.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-07-19/spruehduschen-al…
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-07-22/schweizer-tiersc…
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-10-19/warum-uns-der-ig…
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-10-28/so-seid-ihr-fuer…
Tatsächlich erlebe ich im Kanton Graubünden ein Strassenbau-Budget 2021 bis 2024 von 783 Millionen.
Also das krasse Gegenteil.

Na ja, allen Leute recht getan ist eine Kunst die bekanntlich niemand kann, heisst es.
Letztendlich muss man sich für etwas entscheiden. Ob man eine grüne Oase oder eine Einkaufsstrasse haben will mit Parkplätzen, wo auch die protzigsten SUV's Platz finden ohne aus dem Parkfeld zu ragen.
Immerhin ist es ja schon viel besser als es vorher war, zudem ist es ja noch nicht ganz fertig.
Was mich mehr stört ist das chaotische Vortrittsrecht bei manchen Strassen und Gassen dieser Gemeinde.
Viele nicht ortskundige halten die Durchfahrtsstrassen für vortrittsberechtigt was aber nicht so ist. Meist gilt Rechtsvortritt aber zwischendurch hat es wieder einmündende Strassen mit "Stop". Verwirrend und dem Fluss des Verkehrs auch nicht sehr fördernd.

Theo! Bravo! Ich denke genauso! Diese beton und teer Invasion ist schrecklich und so nicht zukunftsorientiert! Sogar kriminell: die sommer werden immer heisser werden … schatten ist der neue Luxus und Bäume das Reichtum der Städte… landquart wird zum Beton friedhof!

Hoffen wir immerhin, es läuft nicht so wie in Zürich:

"Der immer noch fast neue Zürcher Sechseläutenplatz ist schön. Doch wenn die Sommersonne auf den Valser Granit brennt, ist es wegen der Hitze kaum auszuhalten."

(Wenn ich mich recht erinnere wurde in Landquart auch eine Granitversion in Betracht gezogen)

"Nach Kritik aus der Bevölkerung reagierte Stadtrat und Ex-«Arena»-Dompteur Filippo Leutenegger (64) prompt und stellte 20 Sonnenschirme auf. Kosten: 40'000 Franken (macht 2000 Fr. pro Schirm). Ein Testlauf, wie Leutenegger am Freitag bei der Aufstell-Aktion den Medien erklärte."

"Bereits am Tag 2 offenbarten sich die Mängel: Trotz strahlend blauem Himmel bliesen starke Winde. Das war zu viel für die Schirme. Wie zerzauste Vogelscheuchen standen sie am Samstag auf dem Platz herum."

https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/zuercher-stadtrat-leutenegger-muss…

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