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Komische Welt dank Corona

Komische Welt dank Corona

Wenn ich am Sonntagnachmittag ab und zu zum Fenster hinausschaue und den Verkehr auf der A13 verfolge, kommt es mir vor, dass Corona schon längst Geschichte ist. Ich frage mich auch, warum die Zahlen wieder steigen? Überall ist ja Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, sei es im Bahnhof, in den Läden, bei den Ärzten, im Spital, in der Bank und bei der Post. Daher wäre es besser, man würde die Gastronomie wieder öffnen, dann würde es auch keine Demos geben.
Ich kenne eine Serviertochter im Restaurant Ring in Chur, wo sie - wie sie mir gesagt hat - gerne arbeitet. Man sollte ihr den Wunsch erfüllen. Was auch super in diesem Restaurant ist, dass man der Serviertochter helfen kann, indem man sein Geschirr selber abräumt, das ist wunderbar. Sie weiss sicher, wer ich bin. In diesem Sinne sollte die Regierung vom Kanton Graubünden die Gastronomie wieder öffnen. Viele Dank an die Regierung.
Es gibt sicher Kritiker an diesem Lesebrief, aber sie sollten besser überlegen, bevor sie schreiben. Die Wirtschaft ist das Gut vom Menschen, womit er sicher auch profitieren kann, mit guten und frischen Lebensmitteln, Kleidern, Mediengeräten, Möbeln und, und, und.

Viktor Martoglio
15. März 2021, 17:07:00
Leserbrief
Ort:
Chur

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Das mit der Maskenpflicht ist so eine Sache. Mittlerweile ist es so, dass sich die Geimpften sowieso nicht daran halten. Aus meinem Umfeld ist mir bekannt, das dies sehr weite verbreitet ist. Auch im ÖV, wo sogar mit laufenden Durchsagen auf die Maskenpflicht hingwiesen wird, gibt es immer wieder Leute ohne Maske. Z.B. im Bus von Chur nach Castiel - ich fahre da meist nur einmal in der Woche - fährt immer ein Mann mit Vollbart und ohne Maske. Oder in der Bahnhof- und Poststrasse in Chur, da wird auf Schildern auf das Tragen von Masken hingewiesen; man sieht da kaum jemanden mit Maske, ausser wenige "alte" Leute.

Komisch ist vielleicht das jeder Mensch manchmal die falschen Schlüsse zieht aus dem, was er sieht, liest und hört. Fakt ist die Schweiz stolpert durch die Krise Dank einer krankhaften Mobilität ihrer Mitbürger.
Graubünden Dank der Herrschaft seiner Seilbahn- und Hotelbarone über politisch installierten Marionetten. Im Auge des Taifuns lebt sichs gut, - aber nicht lange.

Wir leben wahrlich in einer sehr sonderbaren Zeit, mit einer noch sonderbareren Gesellschaft.
Auf der einen Seite will man durch Masken, Massentests, Desinfektionsmittel, Bargeld - Vermeidung, Vermeidung von Nähe zu anderen Personen und anderen netten "Massnahmen" Null Risiko.

Da gibt es Leute, die sieht man alleine im Auto fahren mit Maske und Brille, die derart beschlagen ist, dass sie fast nichts mehr sehen.
Andere trauen sich vor lauter Angst im ÖV nirgends mehr zu halten, stürzen dann und erleiden Knochenbrüche.

Und auf der anderen Seite geht man volles Risiko ein und lässt sich einen im Schnellschusstempo entwickelten Impfstoff spritzen, welcher lediglich eine Notzulassung hat und mit welchem jegliche Langzeiterfahrung fehlt. Wenn schon ein Risiko eingegangen werden muss dann aber richtig und nicht nur ein bisschen!

Martin Hofer, Fuldera
Zu Ihrem Leserbrief muss es nicht unbedingt Kritik geben, Herr Martoglio, denn es stimmt, was Sie schreiben. Es gab nie einen Grund, Restaurants zu schliessen. Die weltweit bekannteste medizinische Fachzeitschrift "The Lancet" schrieb am 17. Februar, dass der PCR-Test nicht in der Lage sei, irgendeine bestimmte Krankheit zu diagnostizieren. Dank dieses Tests wurden uns seit einem Jahr künstlich hohe "Fallzahlen" präsentiert, also Kranke, die es nie gab.
Ich anerkenne, dass dieses Virus potentiell gefährlich sein kann und viele Leute ernsthaft erkrankt sind, stelle aber in Abrede, dass deswegen mindestens 17 Artikel der Verfassung ausser Kraft gesetzt und ziemlich sicher sogar die Menschen- und andere Rechte verletzt werden durften.
Ich habe überhaupt keine Lust, länger auf "Lockerungen" zu hoffen, also etwas zu erhalten, was mir verfassungsmässig ohnehin zusteht. Der Staat braucht mir nicht zu sagen, wo ich meinen Hintern hinsetzen soll und gemäss Schengen-Abkommen sollte ich auch hinreisen dürfen, wo ich will.

Herr Hofer

Entweder können Sie nicht Englisch verstehen oder Sie verdrehen absichtlich die Tatsachen.

Im Lacet-Artikel (siehe https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)0042… : Clarifying the evidence on SARS-CoV-2 antigen rapid tests in public health responses to COVID-19), steht etwas ganz anders als das was Sie behaupten. Lesen Sie nach!

Wussten Sie, dass die Reproduktionszahl in Graubünden massiv ansteigt? Die effektive Reproduktionszahl (Re) gibt an, wie viele Personen eine infizierte Person unter den aktuellen Bedingungen im Durchschnitt ansteckt. Ist diese Zahl kleiner als 1, wird es weniger neue Ansteckungen geben. Die Anzahl der neu infizierten Personen nimmt ab. Ist die Zahl grösser als 1, breitet sich das Virus verstärkt aus. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, muss seine Reproduktionszahl also kleiner als 1 sein.

Am 23. 2 war Re 1.06 und am 1.3 schon 1.21 (Quelle https://www.covid19.admin.ch/de/repro/val ).

Ihre Freiheit ist nicht meine Freiheit. Die Gesundheit ist mir wichtiger als die Sturrheit

 

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