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Vom langen Kampf gegen den Weissen Tod

Vom langen Kampf gegen den Weissen Tod

Die Historische Gesellschaft Graubünden thematisiert im «Jahrbuch 2020» unter anderem ihr 150-Jahr-Jubiläum und den Lawinenschutz.

Valerio
Gerstlauer
vor 10 Monaten in
Kultur & Musik

Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein trafen immer wieder schwere Lawinenniedergänge die Streusiedlung St. Antönien. So auch im Jahr 1935. Am 4. Februar zerstörte eine riesige Lawine einen Fichtenwald und 20 Gebäude – sieben Menschen kamen ums Leben.

Ein Hilfskomitee unter der Leitung des damaligen Pfarrers Ernst Jung nahm sich der Betroffenen des Unglücks an. Um ähnliche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden, befasste sich das Komitee zusammen mit den kantonalen und eidgenössischen Behörden mit der Frage nach Verbauungen in den Anbruchgebieten der Lawinen.

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