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«Gimma hat den Kontakt zur Stadt Chur hergestellt»

«Gimma hat den Kontakt zur Stadt Chur hergestellt»

Im Oktober findet in Chur das Big-Air-Festival statt. Mitveranstalter Joachim Bodmer spricht gegenüber Radio Südostschweiz über grosse Erwartungen, Zeitdruck und den Bündner Rapper Gimma.

Südostschweiz
25.06.21 - 13:34 Uhr
Ereignisse
Joachim Bodmer, Gründungsmitglied des Open Air Frauenfeld, hier im Jahr 2012, ist Mitveranstalter des Big-Air-Festivals Chur, das im Oktober bei der Oberen Au stattfinden soll.
Bild Keystone Ennio Leanza

Joachim Bodmer, der Churer Gemeinderat hat der Durchführung des Big-Air-Festivals vom 20. bis 23. Oktober einstimmig zugestimmt.

Wir haben uns extrem gefreut, als wir das gehört haben und vor allem, als wir diese Voten gehört haben. Da ist wirklich wahnsinnig viel Begeisterung und Vertrauen, das uns entgegengebracht wird. Wir geben uns natürlich sehr viel Mühe, dass wir diesem Vertrauen auch gerecht werden können. Dass wir einen Anlass abliefern, der dem Namen, den wir angekündigt haben, entspricht.

Wie seid ihr auf die Stadt Chur gekommen als Austragungsort?

Das ist eine lustige Geschichte. Gimma ist früher bei uns am Open Air Frauenfeld aufgetreten und der Kontakt zu ihm ist nicht abgebrochen. Er kam zu uns und sagte, die Stadt Chur suche genau solche Veranstaltungen. Wir sollten uns den Platz mal ansehen kommen. Wir haben sehr schnell herausgefunden, dass das mit der Location perfekt passt. Und so ist das immer mehr gewachsen. Auch mit den Behörden konnten wir gut zusammenarbeiten und kamen in einer sehr kurzen Zeit sehr weit.

Nebst musikalischen Acts stehen Sportlerinnen und Sportler im Zentrum. Mit wem habt ihr Kontakt aus der Szene?

Es werden bestimmt diverse Exponentinnen und Exponenten aus der Snowboard-Szene beteiligt sein. Wie das im Detail genau aussieht, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

«Gimma hat den Kontakt zur Stadt Chur hergestellt»

Joachim Bodmer, Mitveranstalter Big-Air-Festival Chur

Das Big-Air-Festival ist ein Mega-Event für Chur. Was ist musikalisch geplant?

Der Entscheid des Bundesrates, was Grossveranstaltungen von mehr als 10'000 Leuten betrifft, gibt uns jetzt natürlich auch die Möglichkeit grössere Acts zu buchen. Wer genau das sein wird, können wir noch nicht sagen. Wir machen uns jetzt nach dem Go daran, möglichst schnell die Details zu klären.

Ihr rechnet mit etwa 20'000 Zuschauern pro Tag. Stimmt das?

Vorher haben wir mit 10'000 gerechnet, jetzt wissen wir, dass 20'000 möglich sind. Es geht im Moment alles Schlag auf Schlag. Normalerweise haben wir für eine solche Veranstaltung ein Jahr bis anderthalb Jahre Vorlaufzeit. Das haben wir dieses Mal nicht. Deshalb: Ja, wir hoffen, dass wir 20'000 Personen reinlassen können.

Das Interview führte RSO-Reporter Martin Deplazes.

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